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| extra = The Oblivion Crisis<br><br>by<br>Praxis Sarcorum<br>Imperial Historian
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| beschreibung = Eine Beschreibung der Oblivion-Krise, der daedrischen Invasion Tamriels.
 
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== Fundorte ==
 
* [[Arcanaeum]]
 
* [[Arcanaeum]]
* [[Drachenfeste]], in [[Farengar]]'s quarters
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* [[Drachenfeste]], in [[Farengar Heimlich-Feuer|Farengar]]s Zimmer
* Inside [[Festung Schneefalke]]
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* In der [[Festung Schneefalke]]
 
* [[Frosthauchkrypta]]
 
* [[Frosthauchkrypta]]
 
* [[Hoch-Hrothgar]]
 
* [[Hoch-Hrothgar]]
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|[[File:Z_letter.png|x40px|baseline|alt=Z]]ur Wende zur Vierten Ära, im Jahr 3Ä 433, wurde ein Attentat auf Kaiser Uriel Septim VII. verübt und das Amulett der Könige zerstört. Diese Handlungen setzten eine Kette von Ereignissen in Gang, die ein Reich stürzen und die Beziehung zwischen Menschen und Göttern für immer ändern sollte.
|At the turning of the Fourth Age, in the year 3E 443, the Emperor [[Uriel Septim VII|Uriel Septim]] was assassinated and [[the Amulet of Kings]] was destroyed. This set in motion a chain of events that would bring down an empire and change forever the relationship between man and the gods.
 
   
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Die Attentäter griffen den Kaiser zunächst im Weißgoldturm an. Während die Klingen sie zurückhielten, begab sich der Kaiser hinab in die Kerker zu einem geheimen Fluchtweg, der durch eine der Gefängniszellen führte. Aus Gründen, die nur ihm selbst bekannt waren, begnadigte der Kaiser den glücklichen Gefangenen in dieser Zelle. Manche sagen, der Gefangene habe ihn an einen Kindheitsfreund erinnert. Andere sagen, dies sei aufgrund eines Blickes in die Zukunft geschehen. Was es auch war, der Gefangene sollte eine schicksalsträchtige Rolle in der Geschichte des Kaiserreiches und Tamriels spielen - sicherlich ein Zeichen dafür, dass dabei die Götter selbst ihre Finger im Spiel gehabt haben.
The assassins first attack the Emperor in the [[White Gold Tower]]. While the Blades held them back the Emperor made his way down to the dungeons, to a secret escape route built into one of the prison cells. For reasons known only to himself, the Emperor pardoned the fortunate prisoner in that cell. Some say the prisoner reminded him of a childhood friend. Other say it was a moment of prophecy. Whatever the case, the prisoner came to play a fateful role in the history of the Empire and Tamriel - surely a sign that the gods themselves were at work.
 
   
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Die verfolgenden Attentäter töteten die Klingen-Leibwächter mit einer gnadenlosen Reihe von Schleichangriffen. Schließlich streckten sie auch den Kaiser selbst nieder. Bevor er fiel, übergab Uriel Septim VII. das Amulett der Könige dem Gefangenen, dem es irgendwie gelang, aus der kaiserlichen Kanalisation hinaus ans Tageslicht zu entkommen.
The pursuing assassin killed the Blades bodyguards in a relentless series of sneak attacks. Eventually they struck down the Emperor himself. Before he fell, Uriel Septim VII gave the Amulet of Kings to the prisoner, who somehow made it out of the Imperial sewers and into the light of day.
 
   
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Inzwischen ist bekannt, dass das Attentat das Werk einer Gruppe daedrischer Kultisten war, die als die Mythische Morgenröte bekannt war. Diejenigen, die immer noch die Dunkle Bruderschaft in Verdacht haben, sollten zwei Fakten bedenken: Erstens hätten diese nur einen einzigen Assassinen gebraucht und nicht gleich eine kleine Armee, zweitens wäre die Dunkle Bruderschaft niemals so töricht, dem Kaiser praktisch den Krieg zu erklären und so ihre vollständige Vernichtung zu garantieren. Dies bezeugt auch das letztendliche Schicksal der Mythischen Morgenröte.
The assassination is now known to have been the work of a group of daedric cultists known as the Mythic Dawn. (Those who still suspect the Dark Brotherhood should consider two facts: first, they would have only needed a single assassin, no a small army of them; second, the Dark Brotherhood would never be so foolish as to effectively declare war on the Empire and this ensure their complete destruction. Witness the eventual fate of the Mythic Dawn.)
 
   
The Amulet of Kings next surfaced at Weynon Priory near Chorrol. Jauffrem, secret Grandmaster of the Blades ad head of the priory, took possession of the amulet. The messenger was sent off to Kvatch to find a lowly priests named Martin. Unbeknownst even to himself, Martin was the bastard son Uriel Septim VII, and the last heir to the Ruby Throne,. He alone could use the Amulet of Kings to light the Dragonfires that wards the barrier between Tamriel and Oblibion, and the save the world from the Mythic Dawn plot.
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Das Amulett der Könige tauchte als Nächstes in der Weynon-Priorei in der Nähe von Chorrol auf. Jauffre, der geheime Großmeister der Klingen und Leiter der Priorei, nahm das Amulett an sich. Ein Bote wurde nach Kvatch entsandt, um einen einfachen Priester namens Martin zu finden. Ohne es selbst zu wissen, war Martin ein unehelicher Sohn von Uriel Septim VII. und damit der letzte Erbe des Rubinthrons. Er allein konnte das Amulett der Könige benutzen, um die Drachenfeuer zu entzünden, die die Barrieren zwischen Tamriel und dem Reich des Vergessens aufrechterhalten und die Welt vor der Verschwörung der Mythischen Morgenröte schützen.
   
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Als der Gefangene Kvatch erreichte, stellte er fest, dass es von Daedra überrannt worden war, die durch ein neu geöffnetes Oblivion-Tor hereingeströmt waren. Dies war der Beginn der reichsweiten Zerstörungen durch die Oblivion-Krise. Wie der Gefangene das Tor verschloss, ist nicht überliefert. Sobald es aber geschlossen war, drängten Martin und die überlebenden Kvatch-Wachen die Daedra zurück.
The prisoner arrived at Kvatch to find it overrun by daedra that had poured in from a newly-opened Oblivion Gate the start of the Empire spanning devastation of the Oblivion Crisis. How the prisoner close the gate is not recorded. Once closed, Martin and the surviving Kvatch gurdsmen drove back the daedra.
 
   
Now known as the Hero of Kvatch, the prisoner and Martin returned to Weynon Priory, only to find the priory sacked and the Amulet taken, Jauffre survived the attack, however, and the three of them made their way to Cloud Ruler Temple, bastions of the Blades. this secret fortress in the mountains outside Bruma is where Martin was held sade while the Hero of Kvatch searched for the lost Amulet.
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Der jetzt als Held von Kvatch bekannte Gefangene und Martin kehrten zur Weynon-Priorei zurück, nur um festzustellen, dass diese geplündert und das Amulett gestohlen worden war. Jauffre überlebte den Angriff jedoch, und die drei begaben sich zum Wolkenherrscher-Tempel, der Bastion der Klingen. In dieser geheimen Festung in den Bergen vor Bruma war Martin in Sicherheit, während der Held von Kvatch nach dem verlorenen Amulett suchte.
   
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Der Held von Kvatch, der nur wusste, dass eine geheimnisvolle Gruppe namens Mythische Morgenröte hinter dem Attentat und dem Diebstahl des Amuletts steckte, wurde ausgeschickt, den Kult zu finden. Mit der Hilfe von Baurus, einer Klinge im Dienst des Kaisers, benutzte er Kommentare zum Mysterium Xarxes, einem esoterischen Werk des Wahnsinnigen Mankar Camoran, um das Geheimversteck der Mythischen Morgenröte zu finden. Gelehrte, die mit den Kommentaren vertraut sind, behaupten, der Ort werde darin nicht direkt erwähnt. Wie es ihm also gelang, bleibt ein Geheimnis.
Knowing only that mysterious group called the Mythic Dawn was behind the assassination and theft of the Amulet, the Hero of Kvatch was sent to locate the cult. With the help of Baurus, a Blade in the service of the Emperor, they somehow used the Commentaries on the Mysterium Xarxes, esoteric works by the madman Mankar Camoran, to direct them to the Mythic Dawn's secret lair. Scholars familiar with Commentaries claim the location is not directly mentioned in them. How they did this remains a mystery. No official records exist of how the Hero of Kvatch penetrated the Mythic Dawn's lair near Lake Arrius. There is a bardic tale the claims the Hero used trickery and disguise, but that is just speculation. What was discovered there is that Mankar Camoran was behind the Mythic Dawn, and that the group worshiped the daedric prince Mehrunes Dagon. Mankar Camoran believed himself to be a direct descendant of the Camoran Usurper, the infamous pretender to the throne of Valenwood.
 
   
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Es existieren keine offiziellen Aufzeichnungen darüber, wie der Held von Kvatch in das Versteck der Mythischen Morgenröte in der Nähe des Arrius-Sees eindringen konnte. Eine Bardengeschichte behauptet, er habe eine List eingesetzt und sich verkleidet, aber das ist reine Spekulation. Jedenfalls stellte sich dort heraus, dass Mankar Camoran hinter der Mythischen Morgenröte steckte und dass die Gruppe den daedrischen Fürsten Mehrunes Dagon anbetete. Mankar Camoran hielt sich für einen direkten Nachkommen des Camoran-Thronräubers, des berüchtigten Anwärters auf den Thron von Valenwald.
Somehow the Hero escaped with Mysterium Xarxes itself, the holy book of the Mythic Dawn cult. Mankar Camoran fled to Oblivion with the Amulet of Kings. with some effort and great risk to his sanity, Martin deciphered the Mysterium Xarxes and intended to use it to open a gateway to Mankar Camoran in order to recover the Amulet of Kings.
 
   
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Irgendwie gelang es dem Helden, mit dem Mysterium Xarxes selbst zu entkommen, dem heiligen Buch des Kultes der Mythischen Morgenröte. Mankar Camoran floh mit dem Amulett der Könige in das Reich des Vergessens. Mit einiger Mühe und unter großer Gefahr für sich selbst entzifferte Martin das Mysterium Xarxes und wollte es benutzen, um ein Tor zu Mankar Camoran zu öffnen und das Amulett der Könige zurückzuholen.
Before Martin could perform the ritual to open the gateway, Mehrunes Dagon opened an Oblivion Gate outside Bruma. The Hero of Kvatch save the city and Martin by entering the gate and closing it before a daedric siege engine could destroy Bruma and Cloud Ruler Temple. Many songs and stories have been told of this battle and I will not retell them here. the Hero of Kvatch was now also known as the Savior of Bruma.
 
   
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Bevor Martin das Ritual zum Öffnen des Tors durchführen konnte, öffnete Mehrunes Dagon ein Oblivion-Tor vor Bruma. Der Held von Kvatch rettete die Stadt und Martin, indem er durch das Tor trat und es schloss, bevor ein daedrisches Belagerungsgerät Bruma und den Wolkenherrschertempel zerstören konnte. Von dieser Schlacht erzählen viele Lieder und Geschichten, die ich hier nicht wiederholen will. Nun war der Held von Kvatch auch als Retter von Bruma bekannt.
With the city and Cloud Ruler Temple safe, Martin opened the portal to Mankar Camoran's 'Paradise'. The details of what transpired in this place have not been recorded. All that is known is that the Savior of Bruma traveled to this Paradise, killed Mankar Camoran, and returned with Amulet of Kings.
 
   
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Als die Stadt und der Wolkenherrscher-Tempel in Sicherheit waren, öffnete Martin das Portal zu Mankar Camorans "Paradies". Was sich dort im Einzelnen ereignete, ist nicht überliefert. Bekannt ist nur, dass der Retter von Bruma sich zu diesem Paradies begab, Mankar Camoran tötete und mit dem Amulett der Könige zurückkehrte.
With the Amulet in hand, Martin Septim presented himseld to the Elder Council to be crowned Emeror of all Tamriel. Once crowned he planned to relight the Dragonfires and seal Tamriel from Oblivion. In a last-ditch attempt to stop him, Mehrunes Dagon launched an assault on the Imperial City, opening several Oblivion Gate within the capital itself. Uncrowned, Martin joined the battle in the streets. Mehrunes Dagon himself left Oblivion and entered Tamriel, breaking the covenant. Only the unlit Dragonfires allowed this to be possible. Now that the barrier was ripped asunder, it was too late to relight[ing] the Fires. Martin Septim chose to make the ultimate sacrifice - he shattered the Amulet of Kings to become the avatar of the god Akatosh and do battle with Mehrunes Dagon.
 
   
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Mit dem Amulett in der Hand trat Martin Septim vor den Ältestenrat, um sich zum Kaiser von ganz Tamriel krönen zu lassen. Nach der Krönung wollte er die Drachenfeuer von Neuem entzünden und Tamriel gegen das Reich des Vergessens abriegeln. In einem letzten Versuch, ihn aufzuhalten, griff Mehrunes Dagon die Kaiserstadt an und öffnete mehrere Oblivion-Tore in der Hauptstadt selbst. Ungekrönt schloss sich Martin dem Kampf in den Straßen der Stadt an.
Records of this battle vary wildly. What we do know is that Mahrunes Dagon was defeated and sent back Oblivion. The avatar of Akatosh was turned to stone and can be seen to this day in the Temple of the One in the Imperial City. With the Amulet gone, the Dragonfires quenched, and the last of the Dragonblood Emperor dead, the barrier to Oblivion is sealed forever.
 
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Mehrunes Dagon selbst verließ das Reich des Vergessens und kam nach Tamriel, wodurch er gegen die Vereinbarung verstieß. Das war nur möglich, weil die Drachenfeuer noch nicht entzündet worden waren. Nun, da die Barriere durchbrochen war, war es zu spät, die Feuer wieder zu entzünden. Martin Septim entschloss sich zum ultimativen Opfer - er zerbrach das Amulett der Könige, um zum Avatar des Gottes Akatosh zu werden und gegen Mehrunes Dagon anzutreten.
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Die Berichte von dieser Schlacht gehen weit auseinander. Sicher ist nur, dass Mehrunes Dagon besiegt und in das Reich des Vergessens zurückgeschickt wurde. Der Avatar von Akatosh verwandelte sich in Stein und ist bis zum heutigen Tag im Tempel des Einen in der Kaiserstadt zu sehen. Ohne Amulett erloschen die Drachenfeuer, und mit dem Tod des letzten Drachenblut-Kaisers ist die Barriere zum Reich des Vergessens für immer versiegelt.
 
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Aktuelle Version vom 4. Dezember 2017, 10:15 Uhr

Die Oblivion-Krise
Book8.png
Die Oblivion-Krise

von
Praxis Sarcorum
Kaiserlicher Historiker
Art Buch
Fertigkeitenbaum [[]]
Position
Schaden
Rüstung
Gewicht 1
Grundwert 6
Stufe
Name der Garnitur
vorheriger Band [[]]
nächster Band [[]]
Zutaten
Material zum Verbessern
ID 00037dea

Beschreibung : Eine Beschreibung der Oblivion-Krise, der daedrischen Invasion Tamriels.

Fundorte



Inhalt[]

Zur Wende zur Vierten Ära, im Jahr 3Ä 433, wurde ein Attentat auf Kaiser Uriel Septim VII. verübt und das Amulett der Könige zerstört. Diese Handlungen setzten eine Kette von Ereignissen in Gang, die ein Reich stürzen und die Beziehung zwischen Menschen und Göttern für immer ändern sollte.

Die Attentäter griffen den Kaiser zunächst im Weißgoldturm an. Während die Klingen sie zurückhielten, begab sich der Kaiser hinab in die Kerker zu einem geheimen Fluchtweg, der durch eine der Gefängniszellen führte. Aus Gründen, die nur ihm selbst bekannt waren, begnadigte der Kaiser den glücklichen Gefangenen in dieser Zelle. Manche sagen, der Gefangene habe ihn an einen Kindheitsfreund erinnert. Andere sagen, dies sei aufgrund eines Blickes in die Zukunft geschehen. Was es auch war, der Gefangene sollte eine schicksalsträchtige Rolle in der Geschichte des Kaiserreiches und Tamriels spielen - sicherlich ein Zeichen dafür, dass dabei die Götter selbst ihre Finger im Spiel gehabt haben.

Die verfolgenden Attentäter töteten die Klingen-Leibwächter mit einer gnadenlosen Reihe von Schleichangriffen. Schließlich streckten sie auch den Kaiser selbst nieder. Bevor er fiel, übergab Uriel Septim VII. das Amulett der Könige dem Gefangenen, dem es irgendwie gelang, aus der kaiserlichen Kanalisation hinaus ans Tageslicht zu entkommen.

Inzwischen ist bekannt, dass das Attentat das Werk einer Gruppe daedrischer Kultisten war, die als die Mythische Morgenröte bekannt war. Diejenigen, die immer noch die Dunkle Bruderschaft in Verdacht haben, sollten zwei Fakten bedenken: Erstens hätten diese nur einen einzigen Assassinen gebraucht und nicht gleich eine kleine Armee, zweitens wäre die Dunkle Bruderschaft niemals so töricht, dem Kaiser praktisch den Krieg zu erklären und so ihre vollständige Vernichtung zu garantieren. Dies bezeugt auch das letztendliche Schicksal der Mythischen Morgenröte.

Das Amulett der Könige tauchte als Nächstes in der Weynon-Priorei in der Nähe von Chorrol auf. Jauffre, der geheime Großmeister der Klingen und Leiter der Priorei, nahm das Amulett an sich. Ein Bote wurde nach Kvatch entsandt, um einen einfachen Priester namens Martin zu finden. Ohne es selbst zu wissen, war Martin ein unehelicher Sohn von Uriel Septim VII. und damit der letzte Erbe des Rubinthrons. Er allein konnte das Amulett der Könige benutzen, um die Drachenfeuer zu entzünden, die die Barrieren zwischen Tamriel und dem Reich des Vergessens aufrechterhalten und die Welt vor der Verschwörung der Mythischen Morgenröte schützen.

Als der Gefangene Kvatch erreichte, stellte er fest, dass es von Daedra überrannt worden war, die durch ein neu geöffnetes Oblivion-Tor hereingeströmt waren. Dies war der Beginn der reichsweiten Zerstörungen durch die Oblivion-Krise. Wie der Gefangene das Tor verschloss, ist nicht überliefert. Sobald es aber geschlossen war, drängten Martin und die überlebenden Kvatch-Wachen die Daedra zurück.

Der jetzt als Held von Kvatch bekannte Gefangene und Martin kehrten zur Weynon-Priorei zurück, nur um festzustellen, dass diese geplündert und das Amulett gestohlen worden war. Jauffre überlebte den Angriff jedoch, und die drei begaben sich zum Wolkenherrscher-Tempel, der Bastion der Klingen. In dieser geheimen Festung in den Bergen vor Bruma war Martin in Sicherheit, während der Held von Kvatch nach dem verlorenen Amulett suchte.

Der Held von Kvatch, der nur wusste, dass eine geheimnisvolle Gruppe namens Mythische Morgenröte hinter dem Attentat und dem Diebstahl des Amuletts steckte, wurde ausgeschickt, den Kult zu finden. Mit der Hilfe von Baurus, einer Klinge im Dienst des Kaisers, benutzte er Kommentare zum Mysterium Xarxes, einem esoterischen Werk des Wahnsinnigen Mankar Camoran, um das Geheimversteck der Mythischen Morgenröte zu finden. Gelehrte, die mit den Kommentaren vertraut sind, behaupten, der Ort werde darin nicht direkt erwähnt. Wie es ihm also gelang, bleibt ein Geheimnis.

Es existieren keine offiziellen Aufzeichnungen darüber, wie der Held von Kvatch in das Versteck der Mythischen Morgenröte in der Nähe des Arrius-Sees eindringen konnte. Eine Bardengeschichte behauptet, er habe eine List eingesetzt und sich verkleidet, aber das ist reine Spekulation. Jedenfalls stellte sich dort heraus, dass Mankar Camoran hinter der Mythischen Morgenröte steckte und dass die Gruppe den daedrischen Fürsten Mehrunes Dagon anbetete. Mankar Camoran hielt sich für einen direkten Nachkommen des Camoran-Thronräubers, des berüchtigten Anwärters auf den Thron von Valenwald.

Irgendwie gelang es dem Helden, mit dem Mysterium Xarxes selbst zu entkommen, dem heiligen Buch des Kultes der Mythischen Morgenröte. Mankar Camoran floh mit dem Amulett der Könige in das Reich des Vergessens. Mit einiger Mühe und unter großer Gefahr für sich selbst entzifferte Martin das Mysterium Xarxes und wollte es benutzen, um ein Tor zu Mankar Camoran zu öffnen und das Amulett der Könige zurückzuholen.

Bevor Martin das Ritual zum Öffnen des Tors durchführen konnte, öffnete Mehrunes Dagon ein Oblivion-Tor vor Bruma. Der Held von Kvatch rettete die Stadt und Martin, indem er durch das Tor trat und es schloss, bevor ein daedrisches Belagerungsgerät Bruma und den Wolkenherrschertempel zerstören konnte. Von dieser Schlacht erzählen viele Lieder und Geschichten, die ich hier nicht wiederholen will. Nun war der Held von Kvatch auch als Retter von Bruma bekannt.

Als die Stadt und der Wolkenherrscher-Tempel in Sicherheit waren, öffnete Martin das Portal zu Mankar Camorans "Paradies". Was sich dort im Einzelnen ereignete, ist nicht überliefert. Bekannt ist nur, dass der Retter von Bruma sich zu diesem Paradies begab, Mankar Camoran tötete und mit dem Amulett der Könige zurückkehrte.

Mit dem Amulett in der Hand trat Martin Septim vor den Ältestenrat, um sich zum Kaiser von ganz Tamriel krönen zu lassen. Nach der Krönung wollte er die Drachenfeuer von Neuem entzünden und Tamriel gegen das Reich des Vergessens abriegeln. In einem letzten Versuch, ihn aufzuhalten, griff Mehrunes Dagon die Kaiserstadt an und öffnete mehrere Oblivion-Tore in der Hauptstadt selbst. Ungekrönt schloss sich Martin dem Kampf in den Straßen der Stadt an.

Mehrunes Dagon selbst verließ das Reich des Vergessens und kam nach Tamriel, wodurch er gegen die Vereinbarung verstieß. Das war nur möglich, weil die Drachenfeuer noch nicht entzündet worden waren. Nun, da die Barriere durchbrochen war, war es zu spät, die Feuer wieder zu entzünden. Martin Septim entschloss sich zum ultimativen Opfer - er zerbrach das Amulett der Könige, um zum Avatar des Gottes Akatosh zu werden und gegen Mehrunes Dagon anzutreten.

Die Berichte von dieser Schlacht gehen weit auseinander. Sicher ist nur, dass Mehrunes Dagon besiegt und in das Reich des Vergessens zurückgeschickt wurde. Der Avatar von Akatosh verwandelte sich in Stein und ist bis zum heutigen Tag im Tempel des Einen in der Kaiserstadt zu sehen. Ohne Amulett erloschen die Drachenfeuer, und mit dem Tod des letzten Drachenblut-Kaisers ist die Barriere zum Reich des Vergessens für immer versiegelt.

— Praxis Sarcorum
Kaiserlicher Historiker